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FAQ - Häufig gestellte Fragen

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Welches Nahrungsergänzungsmittel taugt was?

Welches-Nahrungsergaenzungsmittel-taugt-wasGesund, kraftvoll wer möchte nicht sein ganzes Leben ohne Wehwehchen auskommen? Daher ist es nicht verwunderlich, dass die attraktiven Werbebotschaften von Nahrungsergänzungsmitteln die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich gezogen haben. Laut Nationaler Konsumforschung II werden beinahe jährlich von 1/3 der Frauen und ¼ der Männer hierzulande für solche Präparate rund 650 Millionen Euro ausgegeben. Für viele Menschen gehören sie zum täglichen Brot. Diese Therapien sind bei Menschen zwischen 35 und 50 Jahren am beliebtesten. Sie sollen Krankheiten vorbeugen, Glück und Vitalität steigern, Stress und Alterungsprozess reduzieren. Aber was können sie wirklich?

Welches Nahrungsergänzungsmittel taugt was?

Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente, allein oder in jeder erdenklichen Kombination, von Acerola-Pflanzenextrakten über Aminosäuren und Fettstoffe, Weißdorn, Knochen, Augen, Immunabwehr- oder Gedächtnispräparate, zur Bekämpfung von Wechseljahresbeschwerden, Stress oder Vitalitätsverlust-Anreicherung für Verbraucher können die Auswirkungen von Dosierung, Zusammensetzung und Versprechen kaum ignoriert, geschweige denn überprüft werden. Die Regale von Apotheken, Supermärkten, Internet-Apotheken und Reformhäusern sind gefüllt mit Tausenden von Präparaten, von denen viele in Deutschland nicht erhältlich sind. Tabletten, Kapseln oder Tropfen sehen wie Arzneimittel aus. Nahrungsergänzungsmittel (kurz für NEM) sind rechtlich gesehen Lebensmittel und müssen kein Zulassungsverfahren durchlaufen.

Der Hersteller muss weder die Wirksamkeit durch Forschung nachweisen, noch muss er prüfen, ob die verkauften Produkte Nebenwirkungen haben. Käufer können daher nicht feststellen, ob es sich um ein „nützliches oder wertvolles Lebensmittel“ handelt, betonte das Bundesinstitut für Risikobewertung (kurz für BfR)

Wann sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

In einigen Fällen können Nahrungsergänzungsmittel, d. h. künstliche Ergänzungen von Vitaminen und Mineralstoffen zusätzlich zur Nahrung, sinnvoll sein. Ein Sonderfall ist Vitamin D. Es ist das einzige Vitamin, dass der Mensch nur zu 10 bis 20 % über die Nahrung aufnehmen kann – die meisten davon werden von der Sonne mit Hilfe der Sonneneinstrahlung produziert. Der Körper braucht es, um gesunde Knochen aufzubauen und zu erhalten. Erfahrungsgemäß weist die DGE darauf hin, dass ein Nicht Beleuchten von Gesicht, Händen, Armen und Beinen für 5 bis 25 Minuten täglich ausreicht, um eine ausreichende Vitamin-D-Produktion sicherzustellen.

Nahrungsergänzung - für mehr Sonneneffekte

Sonnenschein Vitamin D ist derzeit Gegenstand vieler Diskussionen. Es wird so genannt, weil der Körper die meisten Vitamine (80-90%) mit Hilfe des Sonnenlichts produziert. Kleine Mengen können auch über die Nahrung aufgenommen werden, insbesondere über fetten Fisch, Eigelb und Leber. Tatsachen haben bewiesen, dass Vitamin D die Knochen stabil halten und zum Schutz der Zähne beitragen kann. Daher eignet sich das Vitamin auch zur Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose. Für andere Behauptungen wie die zusätzliche Einnahme von Vitamin D zur Vorbeugung von Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Infektionen oder Depressionen gibt es derzeit keine wissenschaftlichen Belege.

Wenn du im Sommer genug Sonnenlicht hast, sollte dein Lager bis zum Winter reichen. Dann musst du keine Vitamin-D-Präparate schlucken. Wenn du immer einen hohen UV-Schutz einhältst oder ganz auf das Sonnenbaden verzichtet, kann es anders aussehen. Vitamin D produziert die Haut auch im Schatten, am frühen Morgen oder Abend oder auch an einem bewölkten Tag, weshalb der Aufenthalt an der frischen Luft immer ein bisschen wie eine Vitamin-D-Dusche ist. Tatsächlich haben Hausärzte aber mehr Fälle von Vitamin-D-Mangel in ihrer Praxis gefunden als in der Vergangenheit. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegen immer noch etwa 60 % der Deutschen unter dem empfohlenen Wert von 50 Nanomol pro Liter Blut und knapp 20 % erreichen nicht einmal die Hälfte des empfohlenen Wertes. Ein schwerer Mangel (weniger als 12,5 Nanomol pro Liter) ist sehr selten, aber gefährlich, da er zu einer Knochendemineralisierung führen kann.

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