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Rennie® Antacidum Spearmint-Lutschtabletten

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Rennie® Antacidum Spearmint-Lutschtabletten
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RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT - Lutschtabletten können gegen Beschwerden bei überschüssiger... mehr
RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT - Lutschtabletten können gegen Beschwerden bei überschüssiger Magensäure (z.B. Sodbrennen) eingenommen werden. Sie neutralisieren die Magensäure und wirken so gegen eine Übersäuerung des Magens.

Durch einen stressbelasteten Alltag, aber auch durch zu schwere und zu fette Speisen, durch übermäßigen Genuss von Alkohol, Kaffee und Nikotin kann überschüssige Magensäure entstehen. Das Zuviel an Magensäure kann die Magenschleimhaut reizen und Beschwerden verursachen, wie z.B. Sodbrennen, Magenschmerzen, saurer Geschmack im Mund und Reflux (das ist das Aufsteigen der Magensäure durch die Speiseröhre).
Marke: Rennie
Wirkstoff Die Wirkstoffe sind Kalziumcarbonat und Magnesiumcarbonat. 1 Lutschtablette... mehr

Wirkstoff

Die Wirkstoffe sind
Kalziumcarbonat und Magnesiumcarbonat. 1 Lutschtablette enthält 680 mg Kalziumcarbonat (entsprechend 272 mg Kalzium) und 80 mg Magnesiumcarbonat.

Bestandteile

Die sonstigen Bestandteile sind:
Sorbit, vorverkleisterte Stärke, Kartoffelstärke, Talk, Magnesiumstearat, Paraffinöl, Minzaroma, Saccharin-Natrium.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau... mehr

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Erwachsene:
- Lutschen Sie 1 oder 2 Lutschtabletten eine Stunde nach den Hauptmahlzeiten oder zur Schlafenszeit.
- Wenn Sie bereits Beschwerden haben, können Sie 1 oder 2 Lutschtabletten auch sofort einnehmen.
- Pro Tag sollten Sie jedoch nicht mehr als 11 Lutschtabletten einnehmen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:
Zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit von RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT – Lutschtabletten bei Kindern und Jugendlichen liegen keine Studien vor, die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT - Lutschtabletten zu stark oder zu schwach wirken, ändern Sie nicht von sich aus die Dosis, sondern fragen Sie Ihren Arzt oder Ihren Apotheker.

Wenn Sie eine größere Menge von RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT - Lutschtabletten eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie einige Monate hindurch eine wesentlich höhere als die angegebene Anzahl an Lutschtabletten einnehmen, kann es zu Nierenschädigung, krankhaft vermehrter Kalziumausscheidung im Harn, zu erhöhten Kalziumwerten im Blut, und somit auch zu einer metabolischen Alkalose (Anstieg des BlutpH-Wertes über 7,43) kommen.
Erhöhte Blut-Kalziumwerte können sich äußern in Muskelschwäche, unregelmäßigem Herzschlag oder Magen-Darm-Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung mit schmerzhaften Blähungen.
Bei lang andauernden und stark erhöhten Blutkalziumwerten kann es zu Bewusstseinseintrübung kommen.
Weiters können vermehrtes Harnlassen mit unstillbarem Durst und Schwindel auftreten.
Wenn Sie diese Beschwerden haben, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.

Wenn Sie die Einnahme von RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT - Lutschtabletten vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben

. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT - Lutschtabletten dürfen nicht eingenommen werden, - wenn... mehr

RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT - Lutschtabletten dürfen nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Kalziumcarbonat oder Magnesiumcarbonat oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsstörung leiden, oder wenn Sie Ablagerungen von Kalziumsalzen in den Nierengefäßen oder im Bindegewebe der Niere (Nephrokalzinose) oder Nierensteine (Nephrolithiasis) aufgrund von Kalzium enthaltenden Nierensteinen haben.
- wenn Sie an einer Hyperkalzämie (das heißt, krankhaft vermehrter Gehalt an Kalzium im Blut) und/oder Umständen, die zur Hyperkalzämie führen, leiden.
- wenn Sie an einer Hypophosphatämie (das heißt, krankhaft verringerter Gehalt an Phosphor im Blut) leiden.
- wenn bei Ihnen Myasthenia Gravis (eine seltene Autoimmunerkrankung mit belastungsabhängiger schwerer Muskelschwäche) bekannt ist.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT – Lutschtabletten einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT - Lutschtabletten ist erforderlich,
- wenn sich Ihre Beschwerden innerhalb einer Woche nicht bessern oder wenn andere Beschwerden wie z.B. anhaltende Magenschmerzen oder Nierenschmerzen auftreten, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, damit eine mögliche organische Erkrankung aufgedeckt werden kann. Eine Langzeitanwendung ist zu vermeiden.
- wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Störung der Nierenfunktion leiden, soll eine Langzeitanwendung vermieden werden.
- wenn Sie zu kalziumhaltiger Nierensteinbildung neigen bzw. einen verminderten Phosphatgehalt im Blut haben, sollte die Kalziumkonzentration im Harn kontrolliert werden. Bei bestehender Hypercalciurie (vermehrt Kalzium im Harn) darf RENNIE nicht eingenommen werden.
- falls Sie das Präparat über längere Zeit in hohen Dosen einnehmen, sollten Sie die KalziumMagnesium- und Phosphatblutspiegel regelmäßig vom Arzt kontrollieren lassen. Die langfristige Einnahme von RENNIE erhöht das Risiko der Bildung von Nierensteinen. RENNIE darf nicht mit großen Mengen Milch oder Milchprodukten eingenommen werden, da es sonst zum Burnett- oder Milch- Alkali- Syndrom (einer Kalziumstoffwechselstörung) kommen kann.

Einnahme von RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT - Lutschtabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen / anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen / angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen / anzuwenden.
Die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln wie z.B. Antibiotika oder Herzglycosiden kann vermindert werden, wenn Sie gleichzeitig mit RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT - Lutschtabletten eingenommen werden.
Sie sollten daher generell einen Abstand von 2 Stunden zwischen der Einnahme von anderen Arzneimitteln und RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT - Lutschtabletten einhalten. 
Die gleichzeitige Einnahme von Antibiotika der Chinolon-Gruppe mit RENNIE verringert die Aufnahme dieser Antibiotika.
Sie können dadurch nicht mehr wirken.
Diese Antibiotika sollten daher entweder 1-2 Stunden vor oder mindestens 4 Stunden nach RENNIE eingenommen werden. 
Bestimmte harntreibende Medikamente können die Kalziumausscheidung im Harn vermindern.

Da RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT Kalziumcarbonat enthält, sollte in diesem Fall Ihr Arzt den Kalziumgehalt im Blut kontrollieren.

Einnahme von RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Es gibt grundsätzlich keine Einschränkungen. Bei Sodbrennen ist aber generell zu empfehlen, kohlensäurehaltige Getränke, Koffein und Alkohol zu meiden, da es die Symptome verschlimmert.

Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Über die Anwendung des Präparates während der Schwangerschaft oder Stillzeit liegen keine Studien vor.
Im Laufe der langjährigen Anwendung wurden keine schädlichen Wirkungen von RENNIE in der Schwangerschaft oder Stillzeit berichtet.
Eine langfristige und hochdosierte Anwendung ist jedoch zu vermeiden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT – Lutschtabletten haben keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen.

RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT – Lutschtabletten enthalten Sorbit
Dieses Arzneimittel enthält 400 mg Sorbit pro Lutschtablette.
Bitte nehmen Sie RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT - Lutschtabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Für Diabetiker geeignet.

RENNIE ANTACIDUM SPEARMINT – Lutschtabletten enthalten Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Lutschtablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

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